Warum es das gibt
RedCat Brain ist nicht am Reißbrett entstanden, sondern aus einem Ärgernis: Der beste Gedanke kommt selten am Schreibtisch. Er kommt im Auto, beim Spazieren, mitten in einem Gespräch – und ist zwanzig Minuten später weg.
Ich habe das Programm zuerst für mich selbst gebaut. Für meine eigenen Einträge, für Recherchen, für Erinnerungen, die ich später wieder brauche. Ein zweites Gedächtnis, das in die Hosentasche passt: Ich spreche etwas hinein, und es steht da – geschrieben, einsortiert und Monate später wiederauffindbar.
Aus diesem Werkzeug für einen einzigen Kopf ist mit der Zeit deutlich mehr geworden. Aufträge und Termine kamen dazu, weil Arbeit nun einmal nicht nur aus Ideen besteht. Ein Ablagefach für Papierkram, weil Rechnungen und Verträge auch irgendwo hinmüssen. Eine Prüfung für das, was man behauptet, weil ich beruflich damit zu tun habe, dass Sätze stimmen müssen.
Und jetzt?
Inzwischen ist es so weit gediehen, dass ich eine kleinere Fassung davon auch anderen anbieten möchte. Nicht, weil die Welt auf noch ein Programm gewartet hätte – sondern weil ich beim Bauen gemerkt habe, dass das Problem nicht meines allein ist. Fast alle, mit denen ich darüber gesprochen habe, kennen den Zettel, den man nicht wiederfindet, und die Sprachnachricht an sich selbst, die man nie wieder anhört.
Zwei Dinge waren mir dabei von Anfang an wichtig, und sie sind es geblieben:
Deine Sachen bleiben deine. Ideen, Aufnahmen, Scans und Dokumente liegen in deiner eigenen Ablage – auf deinem Gerät oder in deiner Wolke, als ganz gewöhnliche Dateien in gewöhnlichen Ordnern. Nicht in einer Datenbank, an die nur ich herankomme. Wenn du RedCat Brain morgen löschst, hast du deine Texte übermorgen immer noch.
Die KI schreibt nichts um. Was du gesagt oder getippt hast, bleibt unangetastet stehen. Eine überarbeitete Fassung kommt daneben, nicht darüber. Man kann sie nehmen oder liegen lassen – und die wichtigsten Dinge gehen auch ganz ohne.
Wer dahintersteckt
Ich heiße Stefan Weichelt. Ich arbeite als Filmemacher, entwickle 3D-Content und schreibe als Autor. Seit Jahrzehnten recherchiere ich für Filme, Texte und eigene Projekte und habe gelernt, komplizierte Dinge so zu erzählen, dass sie verständlich werden. Diese Arbeitsweise nutze ich längst auch privat: Wenn ich etwas selbst erst verstehen muss, sammle ich Material, halte Fragen fest, sortiere Zusammenhänge und mache daraus eine Geschichte, die man nachvollziehen kann. RedCat Brain ist kein Unternehmen mit Abteilungen, sondern ein Angebot, das auf meinen Namen läuft. Das hat einen Nachteil und einen Vorteil: Es gibt keine Hotline – aber wenn du schreibst, antwortet der, der es gebaut hat.
RedCat Brain und RedCat Moments sind deshalb keine zwei beliebigen Apps. Moments ist der schnelle, persönliche Teil: ein Gedanke, eine Erinnerung oder ein Erlebnis, das nicht verloren gehen soll. Brain ist die größere Werkbank dahinter, wenn aus einzelnen Einträgen Recherche, ein Projekt, ein Text, ein Film oder eine ganze Sammlung werden soll.
Und warum das Ganze ausgerechnet RedCat heißt? Das hat seine Gründe. Dazu später einmal mehr.
Herzliche Grüße
Stefan Weichelt
Fragen, Kritik, Wünsche:
mail@redcatbrain.com
Wer wissen will, wie mit Daten umgegangen wird, findet das in der
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Wortnebel, so gut es geht.